Sonntag, 6. Dezember 2015

Kommentare zu meinem Buch: Der Taugenichts









Kommentare:



Du hast große Offenheit bewiesen, finde ich. Du hast ihm eine Chance gegeben, seine Seite angehört, ihn für seine Taten (vor allem die Vergewaltigung deiner Mutter) nicht verurteilt.
Deshalb liest sich dein Buch nicht wie eine verbitterte Abrechnung, sondern ein gelungenes Resümee. Darin sitzt immerhin auch ein kleines Mädchen, das einen schönen Abend mit seinem Vater hatte-auch wenn das der einzige war.
Ich kann es mir nicht vorstellen, wie es ist, ohne Vater groß zu werden. Das ist bestimmt nicht immer einfach, obwohl deine Mutter ja eine richtige Superfrau zu sein scheint


"Lerne ihn selbst kennen, damit du dir deine eigene Meinung bilden kannst" das ist die richtige Einstellung zu deinem Vater - egal was er für ein Vater in den Augen der Familie war, kann man das nur selbst beurteilen wenn man eigene Erfahrungen mit ihm macht.
so weißt du was er für dich war, kein Vater der das Bedürfnis nach seinem Kind verspürte sondern ein Taugenichts der sich die Vorteile dort holte wo sie für ihn erkennbar waren.
eine etwas schmerzhafte Geschichte die aber durch deine Erfahrung mit ihm gut zu bearbeiten ist...

Liebe Heidrun! Traurig ist deine Geschichte weiß Gott, aber du hast sie sehr treffend aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Zudem hast du deine Vergangenheit ausgezeichnet aufgearbeitet. Ich bin überzeugt, du hast damit abgeschlossen.
 


Wow, Heidrun - wie immer sehr plastisch geschrieben - ja, so ist er, welch Taugenichts auch immer. Gut, dass Du ihn zumindest kennengelernt hast und nicht im Nachhinein noch einem Ghost nachtrauerst, wie ich es so oft bei meinen Patienten erlebt habe ...
Deine Schreibe mag ich sehr, weil Du die Stimmung so gut rüberbringen kannst
Hat mir sehr gut gefallen.







Zu Beginn Deiner Erzählung wurde mir dieser Typ sogar ein wenig Symphytisch. O.K. ein Taugenichts habe ich gedacht, was aber nicht heißt, dass er damit auch ein schlechter Mensch war.
Aber naja, ein bisschen mehr als "Nur" ein Taugenichts, war er dann wohl doch. Gleichgültig, sich vor Verantwortung drückend, niemals in sich selbst hineinblickend.
Schade, ich hätte Dir sehr gerne ebensolche schönen Erinnerungen an deinen Vater gewünscht, wie ich sie an den meinen habe.

 



Dass Du das im Grunde einzige wirklich schöne Erlebnis mit Deinem Vater am Schluss noch einmal erwähnst, wirkt tröstlich, war es alles in allem doch eine Beziehung voller Enttäuschungen ... aber da gibt es sichtlich Potenzial für eine längere Geschichte, wäre toll, wenn Du weiterschreibst!
liebe Grüße



Junge...Junge... nach dieser Lektüre muss man erst einmal tief durchatmen. Eine packende, ergreifende Geschichte, die, die Autorin sehr gut umgesetzt hat und dabei bestimmt auch befreiende Wirkungen der eigenen Psyche erfuhr. Um was es genau geht? Sollte jeder selbst lesen... Jedenfalls wäre das auch der Stoff für einen längeren Roman, der wohl seinesgleichen suchen müsste. Denn Geschichten die das Leben schrieb sind immer die besten...