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Dienstag, 24. März 2020

Barbara Kühnlenz, Autorin.



 Liebe Leser meines Blogs,

Heute hat mich die Autorin Barbara Kühnlenz angerufen. Ich habe schon sehr lange Kontakt mit ihr, da wir unser erstes Buch im selben Verlag veröffentlicht haben. Und ich habe sie vor vielen Jahren in Berlin besucht.Sie ist behindert. Wir haben den Kontakt per Telefon auch nach meinem Besuch immer festgehalten. Barbara Kühnlenz ist jetzt in einem Pflegeheim in Berlin. Ihr Mann , der sie gepflegt hat, war überlastet. 
In Berlin werden ihre Bücher gerade in Zeitungen vorgestellt. Reporter waren bei ihr, hat sie mir  stolz gesagt. Ein vorbildliches Pflegeheim, das einer Bewohnerin das genehmigt. Meinen Respekt....ich freue mich für Barbara. Ihre Bücher sind wirklich lesenswert.....  




Schattensprung: Barbara Kühnlenz


Bittersüsser Rosengarten: Barbara Kühnlenz


Von Janusköpfen und Kippfiguren Barbara Kühnlenz


Die Lichtmalerin Barbara Kühnlenz

Facebook.com/Barbara.Kuhnlenz


Barbara Kühnlenz wurde 1943 in Thüringen geboren. Sie wohnt seit 1947 in Berlin, ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach dem Abitur beendete sie ihre Ausbildung als Krankenschwester mit dem Staatsexamen. Später arbeitete sie als Laborantin, Bildredakteurin, Fotografin und Autorin. Ihre literarische Ausbildung begann 1989 in der „Großen Schule des Schreibens“ aan der Axel-Andersson- Akademie in Hamburg. Danach studierte sie an der Fernakademie für Erwachsenqualifizierung in Hamburg Germanistik und Literatur. Sie beendete das Studium mit dem Diplom und schreibt seit Jahren Kurzgeschichten und Romane.






Kursana.de Barbara Kühnlenz 



Über viele Hindernisse zum Schreiben und Fotografieren

Zwei große Lieben und wohl auch Talente hat Barbara Kühnlenz – die Fotografie und das Schreiben. Doch bis die heute 76-Jährige diese Lieben wirklich leben und einem breiteren Publikum präsentieren konnte, musste sie viele Hürden überwinden, immer wieder an sich glauben und durfte nicht aufgeben. 


Die erste Hürde, erzählt die Bewohnerin des Kursana Domizil in der Märkischen Allee in Marzahn, war ihr Vater. Fotografie studieren, wie die Tochter das wollte, war aus seiner Sicht unseriös. Technische Zeichnerin hatte er für sie vorgesehen, auf Krankenschwester konnten sie sich schließlich einigen.
Unterstützung für das Hobby konnte sie nicht erwarten. Aufgeben kam jedoch auch nicht in Frage. Die junge Frau arbeitete neben der Ausbildung als Reinigungskraft und sortierte nachts Pakete auf der Post. Von dem Geld kaufte sie sich ihre Fotoausrüstung. Zweimal bewarb sie sich später an Hochschulen, bestand die Aufnahmeprüfungen und wurde dennoch nicht angenommen. Die DDR-Regeln verlangten eine Ausbildung zur Fotolaborantin als Voraussetzung für das Studium.
Also arbeitete sie weiter im Krankenhaus in Buch. Doch die Fotografie lies sie nicht los und als sie hörte, dass beim Fernsehen eine Stelle in der Bildredaktion frei war, bewarb sie sich. Dort hätte man sie auch ausgebildet. Doch die Freude war von kurzer Dauer. Nach wenigen Monaten hieß es von staatlicher Seite „zurück ins Krankenhaus“. Im Gesundheitswesen fehlten Fachkräfte. Jeder, der berufsfremd arbeitete, wurde zurückbeordert. So auch Barbara Kühnlenz.
Schon mit fünf Jahren hatte die kleine Barbara angefangen zu lesen. Bücher waren ihre Welt geblieben und so fing sie irgendwann an, zu schreiben. Das sei gar nicht so anders, wie man denken könnte, erzählt sie. „So wie ich vor dem Fotografieren das fertige Bild im Kopf komponiert habe, so entstanden auch meine Kurzgeschichten und Romane. Die ersten Arbeiten landeten allerdings in der Schublade. „Kein DDR-Verlag“, ist Kühnlenz sicher, „hätte sie publiziert. Ich hätte eher Probleme bekommen.“
Nach der Wende ließ sich die Frau mit dem enormen Durchhaltevermögen durch nichts mehr aufhalten. Sie absolvierte zwei Fernstudien „Die große Schule des Schreibens“ und „Germanistik und Literatur“, machte sich auf die Suche nach Verlegern und beteiligte sich mit Erzählungen an Ausschreibungen für verschiedene Anthologien. Ihr größter Unterstützer in jener Zeit war ihr Ehemann.
Zwischen 2011 und 2016 veröffentlichte sie 12 Erzählungen und sieben Romane. Die Cover gestaltete sie selbst mit ihren Fotos.
Noch mehrere Romanideen schwirrten in ihrem Kopf oder lagen als mehr oder weniger durch dachte Manuskripte in der Schublade als die Autorin 2018 an einer Polyneuropathie erkrankte. Sie betrifft das periphere Nervensystem. Heute fehlt ihr die Kraft, um die schwere Fototechnik zu halten und auch den Stift kann sie nicht mehr führen. Auf das Erreichte schaut sie mit Freude und Stolz. „Nur manchmal macht es mich traurig, dass ich selber nicht mehr schreiben kann. Vor allem dann, wenn ich lese packt mich die Wehmut.“
In Zukunft will Barbara Kühnlenz Lesestunden im Heim bestreiten und interessierten Mitbewohnern ihre Filme über die Gärten der Welt und die Magie der Daten und Formen zeigen.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Dschungel der Erinnerungen Band 1 und Band 2




Dschungel der Erinnerungen, das Buch bei Amazon


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Dschungel der Erinnerungen Biografie Alleinerziehende


Dschungel der Erinnerungen bei Facebook

Im "Dschungel der Erinnerung" reicht manchmal ein Buchstabe – und schon fallen uns Ereignisse ein, an die wir uns erinnern. Und man staunt, was uns alles wieder in den Sinn kommt, auch wenn es schon so lange her ist.
Besonders vielseitig und spannend sind die Erlebnisse, wenn das Alter der Autoren sehr unterschiedlich ist und eine große Spannbreite von 22 bis 80 Jahren besteht. Da staunt die 22jährige, wie die Welt damals aussah und die Achtzigjährige wie die Enkelgeneration im Heute aufwächst.


                                

Freitag, 10. August 2018

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.



Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Mein Name ist Heidrun Böhm. Geboren wurde ich im Jahr 1953, im schönen Schwabenländle. Unsere Mutter konnte wunderschöne und spannende Geschichten erzählen. Bei vielen Spaziergängen durch unsere hügelige Alblandschaft regte sie damit unsere Phantasie an. Auch wurde in unserer Familie gerne und viel gelesen. Ein Buch, ein Stück Schokolade, und eine bequeme Leseecke, war lange Zeit das, was mein Bruder und ich als Vergnügen empfanden.

Es wurde mir gesagt, ich sei ein ‚braves Kind‘. In der Pubertät beschloss ich, das zu ändern. Ich wollte das Leben kennenlernen, wollte es genießen. Meine Mutter behauptete: „Du gehst los wie eine Rakete.“ Der Genuss endete in einer frühen Ehe.  Dreizehn Jahre danach war ich alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Mein Bruder, (zuversichtlicher Junggeselle), hatte sich in der Zwischenzeit zum „Hobbyschriftsteller“ emporgearbeitet, und ein Büchlein veröffentlicht. Meine Mutter war pensioniert, und wollte sich nun endlich ihren Lebenstraum erfüllen: Sie wollte schreiben.  Gesagt, getan, wir gründeten die „Autorengruppe Zimmerer.“ Im Laufe der Jahre machten wir Lesungen, veröffentlichten Beiträge in Anthologien und brachten eigene Anthologien auf den Markt. Im Jahr 1986 bekam ich den Theodor-Greiner Literaturpreis für meine Kurzgeschichte: ‚Nächstenliebe."
Nächstenliebe :Kurzgeschichte-Humor-booksnacks- 
Das Schreiben half mir dabei, schöne und schlechte Ereignisse aufzuarbeiten, mir den Frust von der Seele zu laden, oder mich über mich selbst und andere zu amüsieren. Nun bin ich die einzige Autorin in unserer Familie. Mein Bruder und meine Mutter sind gestorben, die Freude am Schreiben ist geblieben. Nach vielen Jahren und mehreren, mit Wut und Humor geschriebenen Single-Geschichten habe ich den richtigen Mann gefunden. Heute wohne ich mit meinem zweiten Mann im Haus meiner Mutter. In meinem Büro stapeln sich Ordner mit Texten sowohl von mir wie von meiner Mutter und meinem Bruder. An der Wand hängt das Gedicht ‚Stufen‘ von Hermann Hesse. Ich liebe seine Worte: 
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft zu leben.“
Ein neuer Anfang wurde geschafft.  
Veröffentlichungen: Mein Zeichen ist ein Feuerscheit, letzte
Anthologie unserer Autorengruppe
Wie ein Rohr im Wind, Novelle: Rediroma-Verlag
Was die Weiber lieben und hassen: Roman: AAVA Verlag
Der Taugenichts: Biografie über meinen Vater, Kiel und Feder Verlag
Ich war noch niemals in New York: Meine gesamte Biografie

Mittwoch, 8. März 2017

Heidrun Böhms Bücher im e-book Sonar

Bücher im e-book- Sonar                   
https://ebook-sonar.blogspot.de/2011/01/heidrun-bohm.html










Mein Name ist Heidrun Böhm. Ich war eine alleinerziehende Mutter und möchte euch meine Geschichte erzählen. Keine Angst, hier gibt es nichts zu jammern oder zu klagen. Denn die Wunden, die der Körper erleidet, heilen mit der Zeit. Die Wunden, die der Seele zugefügt werden, ändern dich mit der Zeit. Und ein neues selbstbestimmtes Leben anzufangen ist immer möglich. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen. Deshalb spreche ich mit diesem Buch vermutlich eher die Frauen an. Aber ich heiße auch alle Männer herzlich willkommen.   
‚Wir definieren uns viel zu oft über unsere Fehler der Vergangenheit. Du bist nicht du. Du bist die Person genau jetzt. Du bist die Person, die von diesen Fehlern gelernt hat. Baue Selbstvertrauen und Momentum auf, mit jeder guten Entscheidung, die du von jetzt an fällst, und entscheide dich dazu, inspiriert zu sein.‘

Ich war noch niemals in New York gesamte Biografie 








Heidrun Böhm erzählt in ihrem Roman Was die Weiber lieben und hassen die Geschichte von Rita, einer auf den ersten Blick normalen alleinstehenden Frau, die mit ihrem Leben gut zurechtkommt. Rita ist Altenpflegerin, leistet treu und bescheiden ihren Dienst, liest gerne Trivialliteratur, schreibt Kurzgeschichten und hat ein dunkles Geheimnis. Sie kann nicht mit ansehen, wie alte kranke Männer im Altenheim in ihren Betten vegetieren. Rita lernt eine bekannte Schriftstellerin kennen. Diese soll auf Grund unangenehmer Ereignisse in ihrem Privatleben eine Biografie schreiben, um ihre Leser nicht zu verlieren. Sie bittet Rita um Hilfe. Wird ihr Geheimnis dadurch ans Tageslicht kommen? Oder gelingt es ihr, die Vergangenheit aufzuarbeiten, und ein neues Leben anzufangen?



Die Autorin schildert am Anfang dieser Geschichte ihr Kindheitserlebnis mit ihrem Vater. Als sie neun Jahre alt war, hat sie ihn zum ersten und einzigen Mal in ihrer Kindheit gesehen. Erst als sie erwachsen war, lernte sie ihren Vater wirklich kennen. Die Geschichte, die ihre Mutter später über ihre Ehe erzählte, hat sie nun niedergeschrieben. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die ihre Kinder vor einem Taugenichts bewahren wollte.

Mama hatte eine wichtige Arbeit im Krankenhaus. Sie arbeitete im Büro und war die Ernährerin der Familie. Das war Ende der fünfziger Jahre noch nicht alltäglich. Für mich war das selbstverständlich, ich kannte es nicht anders. Einen Vater hatte ich nicht. Zumindest wurde nicht über ihn geredet.





In ihrer Novelle beschreibt Heidrun Böhm die problematische Beziehung zu ihrem depressiven und selbstmordgefährdeten Freund Bernd und damit ihre Gefühle und die ständige Verlustangst.



                                              
      
                                               

Montag, 6. Juni 2016

Agentur Presse: Der Taugenichts

Agentur Presse: Der Taugenichts:

Es gibt in unserer Familie noch vielele Fragen, die geklärt werden müssten. Aber daran bin ich nicht wirklich beiteligt. Ich veröffentlichte das Buch: "Der Taugenichts"weil ich dazu von anderen ermuntert wurde, und ich das, was meine Muttern erlebte , aufschreiben wollte.
Liebe Grüsse: Heidun Böhm

Amazon Leseprobe: