Dienstag, 5. Juni 2018

Lesung am 5.7. 2018 in der Stadtbücherei Albstadt Tailfingen

Zum Glück ändern sich mit den Menschen auch die Zeiten, so dass es heutzutage eigentlich kein "Schandfleck" in der Gesellschaft mehr sein sollte, wenn man alleinerziehend ist. Die Leute, die immer noch ein Problem damit haben sind ja ganz schön veraltet. Leider gibt es immer noch nicht genug Respekt und Anerkennung dafür. ....Danke für diese wahren ehrlichen Worte, einer "Kollegin."

Ich kann nicht für dich lernen, ich kann nicht für dich trinken. Deinen Durst musst du selbst stillen. Und ich kann nichtmehr zu dir stehen. Ich lasse mich scheiden. Das schrieb ich als ich in der Kur war, in einem Brief an meinen Mann. Ich war dreißig Jahre alt, seit meinem neunzehnten Lebensjahr verheiratet mit einem Mann, der einst meine große Liebe war,  und mit dem ich zwei Kinder habe. Ich habe  es mir nicht leicht gemacht,  zu dieser Entscheidung zu kommen. Auch in meiner Kindheit war nichts so, wie „ es sein sollte“. Dass meine Mutter Elisabeth Zimmerer aus Albstadt, geschieden, und alleinerziehend war, hatte mein Mann bei mir jahrelang als Druckmittel benutzt. „Du bist nichts, du kannst nichts, aus dir wird nichts“, waren seine Worte. Doch nun hatte ich mit Hilfe anderer gelernt, loszulassen. Noch einmal blickte ich auf mein bisheriges Leben zurück, und erkannte, ich muss ändern, was daraus geworden ist. Mir selbst und meinen Kindern zuliebe. Alleinerziehend zu sein ist schwer, aber immer noch besser, als sich  unterdrücken zu lassen. Mit der Scheidung wird nicht alles leichter, aber ich kämpfte mich durch, erlernte einen Beruf, wurde unabhängig von diesem Mann. Erst als meine Kinder erwachsen waren, heiratete ich wieder. 
Ich kann auf ein ereignisreiches, oftmals aufreibendes Leben zurückblicken, und möchte mit meiner Geschichte (Biografie) anderen Mut machen.                                          

 

Lesung am : 5.7.2018 um 14 Uhr 30

Veranstaltungsort

Stadtbücherei Albstadt/Tailfingen

Untere Bachstr. 12
72461 Albstadt - Tailfingen

 

Heidrun Böhm war Mitglied der Autorengruppe Zimmerer in Albstadt. Sie erzählt in einem einfühlsamen Stil Ihr Leben auf der Schwäbischen Alb von der Kindheit bis heute. Informationen in der Stadtbücherei Albstadt unter Telefon 07432/7571 oder 07431/5912246 

Ich-war-noch-niemals-in-New-York-Lesezirkel-mit-Heidrun-Boehm 

 

 

                                   Ich war noch niemals in New York



Buchbeschreibung:
Lieben Sie Autobiographien, liebe Leserinnen und Leser?
Dann bietet Ihnen dieses Buch etwas ganz Besonderes. Nicht ein B oder C Promi hat es geschrieben oder besser gesagt, schreiben lassen, sondern eine alleinerziehende Mutter, die ihr Leben immer wieder ‚in den Griff‘ bekommen musste. Sie erzählt in einem einfühlsam geschriebenen Stil Ihr Leben auf der schwäbischen Alb von der Kindheit bis heute. Sie erzählt, wie Sie immer wieder die falschen Männer getroffen hat, wie sie manchmal verzweifelt war und sich doch immer wieder ‚am eigenen Schopf‘ aus allen Tiefen des Lebens gezogen hat. Sie beschreibt auch die glücklichen Stunden, Tage und Monate Ihres Lebens und der Leser bzw. die Leserin ‚erlebt‘ förmlich mit. Das Buch richtet sich vornehmlich an alle alleinerziehenden Frauen und Männer aber auch an alle Freunde von Biographien, die genug haben von den erfundenen Geschichten, die Ghostwriter unseren mehr oder weniger prominenten Zeitgenossen angedichtet haben.
Dieses Buch hat das Leben geschrieben und die Autorin hat es auf wunderbare Weise zu Papier gebracht.



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Meine Biografie: Ich war noch niemals in New York

Pressenet.info/ Buchtipp: Leseprobe-

Eine Reise nach Mainz Leseprobe:  

Ein Pflegebericht..Leseprobe

 Die Patchworkfamilie. Leseprobe





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Die letzte Anthologie der Autorengruppe Zimmerer                       



Ein Gedicht aus meiner Biografie , geschrieben von meiner Mutter Elisabeth Zimmerer. Bis zum heutigen Tag ist dieses Gedicht, das schönste aller Gedichte für mich. 

                                              Kinderland 

                                      Die Hexe kocht im Tiefental. 
                                      So sagten einst wir Kinder.
                                  Wenn Wolken in den Bäumen hingen
                                    und Wind die Äste krachen ließ.
                                Wenn aus der tifen dunklen Schlucht
                              feucht-grauer Rauch zum Himmel stieg.
                              Dort war kein Weg wie jeder andere.
                               Und Dämmerung auch im hohen Tag. 
                                        Seltsame Spuren in der Erde.
                                  Im Dickicht einer Wachtel Schlag. 
                                  Da wuchsen braune Riesenfarne
                                      die sahen aus wie Fabeltiere,
                                    und kleine blaue Glockenblumen
                                      die läuteten geheimnissvoll
                                 Uralt hohe Buchennbäume erzählten
                                      uns ein Kindermärchen
                                      von grauen Wurzelspinnen
                                      die unter der Erde schliefen.

                                   Der Wald war wie ein grünes Meer.
                               Ein Nebelschiff schwamm auf den Wipfeln,
                                      wir fuhren mit, und legten an,
                                     wo Wolken Silbersäume haben. 
                                     Darauf die Nebelkinder saßen,
                                     in unserem Land Fantastica.
                                    Wir tantzten mit im Geisterreigen.
                                     Und hörten ferne Grillen geigen,
                                     wir pflückten einen Sternenstrauss
                                       auf einer grossen blauen Wiese..
                                   Und waren traurig, weil wir wussten,
                                      dass wir zurück zur Erde mussten
                                      weil hier nicht unsere Heimat war.
                                       Das Tiefental gibt es noch heute.
                                     Dort kocht die Hex, sagen die Leute.
                                       Und nichts ist da wie anderswo.
                                     Es schlafen zu viele Kinderträume
                                       unter den Wurzeln jener Bäume,
                                              die Troll Gesichter haben.






Planet Wissen.de:/geschichte/deutsche_geschichte/Frauenbewegung_der_kampf_fuer_gleichberechtigung/index.html

zumindest unter Juristen ist auch hinreichend bekannt, dass das Recht des getrenntlebenden Elternteils auf Umgang mit dem Kind seit der familienrechtlichen Reform aus dem Jahr 2009 so hoch hängt, dass Umgangsausschluss nur als aller letzte Möglichkeit – und auch dann nur vorübergehend – in Betracht gezogen werden kann..